Turnerobe 2025 «ein Geist kommt selten allein» – «mou öpis angers»

Die Geschichte um den mürrischen Mann, der die Weihnachtszeit – wie alles andere, das Freude bereitet – verabscheut, beginnt mit einem klaren Fokus: Geld. Für Herrn Fröhlich zählt nur der materielle Erfolg. Tag für Tag arbeitet er bis spät in die Nacht, bis ihm eines Tages während der Weihnachtszeit drei Geister erscheinen und sein Leben völlig verändern.

Der Geist der Vergangenheit sucht nach den Gründen für Fröhlichs Haltung, findet jedoch nichts: Ernst Fröhlich war ein glückliches Kind. Der Geist der Gegenwart zeigt ihm die schönen Seiten des Lebens, während der Geist der Zukunft ihn mit den Konsequenzen seiner Einstellung konfrontiert. Fröhlich erkennt, was ihm droht – und ändert sich. Er gesteht sich endlich die Gefühle für seine Sekretärin ein und entdeckt sogar Freude an der Weihnachtszeit.

«Mou öpis angers» – so lautete das Feedback unserer Besucherinnen und Besucher. Mit diesem Motto starteten wir in die Vorbereitungen für den diesjährigen Turnerobe. Mehrere Geschichten standen zur Auswahl, doch schnell war klar: Dieses Jahr sollte etwas Neues gewagt werden. Entstanden ist eine nachdenkliche, zugleich humorvolle Geschichte, die vom Publikum mit begeistertem Applaus gefeiert wurde.

Nicht nur die Handlung überzeugte. Schon der Sitzungsraum im Alponte war zu klein für alle Turnerinnen und Turner, die sich engagieren wollten. Besonders auffällig waren die aufwendigen Kostüme, die Spezialeffekte und die musikalischen Talente einzelner Mitwirkender. Schauspielerinnen, Schauspieler und Riegenleiterinnen wie auch Riegenleiter übertrafen sich selbst. Ein  Höhepunkt bildeten dieses Jahr sicher auch  die Darbietungen unserer Sängerinnen und Sänger.

Der Geist der Turnfamilie war in diesem Jahr besonders spürbar. Neue Ideen entstanden in allen Bereichen, die Umsetzung war eindrucksvoll. Am Samstagabend mussten kurzerhand zusätzliche Stühle herbeigeschafft werden und das Publikum war dann auch kau zu bremsen: Mehrere Reigen wurden gleich zweimal gefordert, sodass die Aufführung länger dauerte als geplant. Anschliessend wurde bis in die frühen Morgenstunden gelacht und getanzt – ein Fest, das allen in Erinnerung bleiben wird.

Auch die Festwirtschaft lief reibungslos. Zahlreiche Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass unsere Gäste kulinarisch verwöhnt wurden. Die Torten wirkten wie frisch aus der Konditorei, stammten jedoch aus den Küchen unserer Turnerinnen und Turner. Selbst ein kurzer Stromausfall konnte Claudia und ihr Team nicht aus der Ruhe bringen, Turnkolleg:innen waren mit ihren Handylampen zur Stelle damit die Küchencrew zumindest ein bisschen sah, was sie tat. Neu war in diesem Jahr das Angebot von Glühwein und Punsch für die wartenden Gäste – eine Idee, die grossen Anklang fand.

Bis ein Turnerobe-Programm steht, braucht es viel Einsatz. Darum ein grosses MERCI an alle, die mitgeholfen haben, die Geschichte «Ein Geist kommt selten allein» auf die Bühne zu bringen. Herausragend gespielt wurde sie von Enzo Forster, Jonas Aeschlimann, Tanja Ramseier, Brigitte Kohl, Lorenz Felder, Toni Wertmüller, Silvia Bohner und Cornelia Reber.

Ein besonderer Dank gilt OK-Präsident Stefan Lerch, der diesen Grossanlass seit Jahren äusserst professionell leitet und im Hintergrund wie an der Front alle Fäden zieht. Ohne unsere Sponsoren wäre der Anlass nicht möglich. Herzlichen Dank an x-tec Sound&Light (einmal mehr mit glänzender Arbeit), die Raiffeisenbank Gäu-Bipperamt und SOL-ID.

Und natürlich danken wir allen Besucherinnen und Besuchern in der Froburg. Wir haben uns sehr gefreut, dass ihr gekommen seid – und freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr.

Hier geht es zur Bilder-Galerie.