Herrenriegenreise 10./11. September 2016

  • 2. Oktober 2016

Um 7.30 Uhr besammelte sich beim Bahnhöfli eine Schar von elf Herrenriegelern. Mit dem Godi-Bus ging die Reise los Richtung Berner Oberland. Den obligaten Kaffeehalt genossen wir in der Raststätte bei Münsingen. Mit dem Bus steuerten wir Grimmialp an. Nach einem Bier in einer Gartenwirtschaft starteten wir unsere Wanderung Richtung Seebergsee.

Bei schönstem Wetter stiegen wir steil den Berg hinauf. Wir erreichten nun die Waldgrenze. Auf einer schönen, steilen Wiese machten wir die Mittagsrast und wie richtige Pfadfinder hatte jeder ein Stück Holz im Rucksack, um ein Riesenfeuer zu entflammen, zu bräteln, richtig gemütlich. Nach weiteren zwei Stunden Wanderung erreichten wir eine Berghütte. Die ersten vier Turner hatten einen beachtlichen Vorsprung, und als das Feld eintraf, entspannten sich die Ersten bereits in einem Hot-Pot mit einer Flasche Bier. Gemütlich assen wir ein feines Zvieri. Nun ging es nicht mehr weit bis zum Seebergsee auf 1831m. Da der See ein bisschen kalt war, getrauten sich nur zwei hartgesotte Turner hinein in das kalte Nass und schwammen eine kurze Runde. Unser Tagesziel lag nun noch etwa 30 Minuten vor uns, in einem kleinen Tipi Dorf.

Ein bisschen müde angekommen, richteten wir unser Schlaflager ein. Unser Guide Fredi, kochte für uns Spaghetti Bolognese. Die Küche mit dem Essbank ist ein bisschen in die Jahre gekommen und wir wurden eingeräuchert, doch das störte uns nicht gross. Wir hatten einen gemütlichen Abend und erzählten uns verschiedene Räubergeschichten. Nach einem gemütlichem Lagerfeuer gings ab in die zwei Tipis und auf Stroh schläft es sich sehr gut.

Am Sonntagmorgen ging die Reise weiter Richtung Thun. In einer gemütlichen Gartenbeiz gab es ein reichhaltiges Zmorge. Nebenan war bereits die Schlauchbootsvermietung. Wir bezogen zwei Riesendinge, der Vermieter machte uns mit den Gefahren der Aare vertraut. Er sagte, die grösste Gefahr sei mit den Booten über die Strasse zu gelangen… Erfolgreich gelang uns auch das Einwässern, nur ein paar Sekunden danach rammte das eine Boot schon das andere. Auch die Schlüsselstelle, die Uttigerwelle bestanden wir bravourös. Bei schönstem Wetter liessen wir uns treiben und genossen die Aarefahrt. In der Streckenmitte machten wir Mittagspause, kurz darauf entflammten wir ein Feuer, es wurde gebrätelt und der Lunch genossen. Weiter geht die Fahrt, das eine Boot wurde immer waghalsiger und rammte die Äste am Ufer und sie ruderten in jeden Nebenarm der Aare, auch wenn da kaum Wasser war… In der Nähe von Münsingen bei einer Brücke ist ein Restaurant, doch die Strömung war gross. Mit sehr gutem Navigieren konnten wir anlegen und hatten ein Bierchen verdient. Nach dreistündiger Fahrt erreichten wir Bern und unser Adventure Bootstrip war leider schon zu Ende. Danach fuhr uns Marcel sicher nach Hause.

Wir danken unseren Organisatoren Fredi Tschumi und Marcel Hasler für die schöne, coole und abwechslungsreiche Turnerreise. Bis nächstes Jahr…

Armin Heynen