Skiweekend 2012 der Herrenriege

  • 9. März 2012

Aufgrund des schwachen Schillings zog es uns in diesem Jahr wieder ins nahe gelegene Österreich. Mit drei voll gepackten Allrad-Autos machten wir uns am Samstagmorgen auf den Weg in Richtung Ötztal im schönen Tirol. Von Wiedlisbach bis St.Gallen hat es etwa die Menge des Wassers vom Bodensee auf uns geregnet. In St.Gallen kam dann der Schnee und so ging es laufend weiter. Je näher wir dem Arlbergtunnel kamen, desto mehr Schnee hatte es und die Lastwagen kamen nicht mehr vorwärts. Trotz Stau und riskanten Überholmanöver auf der schneebedeckten Strasse erreichten wir die Mautstelle nach dem Tunnel. Von der Stelle weg ging es dann ohne Probleme in Richtung Tirol. Bei der Autobahnausfahrt hatten manche Fahrer ein wenig Mühe mit den Kurven, aber auch dieses Problem lösten wir mit Bravur. Nach knappen fünf Stunden kamen wir heil in Sölden an und das Abenteuer konnte beginnen. Da wir die Zimmer noch nicht beziehen konnten ging es halt direkt auf die Ski. Aber wo konnte man sich umziehen? Wanner?

Wir haben uns alle speziell auf den Gletscher gefreut aber wegen dem schlechten Wetter konnten wir nur einen Teil des Skigebietes befahren. Dies über die ganzen vier Tage und zudem erschwerten uns die vielen Anfänger noch das von uns gewohnte professionelle Skifahren.

Unsere Gruppe kam natürlich auch im Aprés-Ski nicht zu kurz und die Starken zog es jeweils noch nach dem Abendessen ins Dorf. Unsere Unterkunft war wieder einmal sensationell und ein paar nützten sogar den Fernseher und die Sauna aus. Ein Highlight in diesem Jahr war sicher die 20 Minuten Fahrt auf dem Einersessel. Aus Sicherheitsgründen durfte nur jedes zweite Sesseli besetzt werden!

Wie in jedem Jahr kamen gewisse Personen ein wenig später und manche reisten früher ab. Füegi kam mit seinem nichtallrad BMW und setzte alles aufs Spiel 🙂 Am Abreisetag hatte es am Morgen noch ca. 15 cm Neuschnee auf der Strasse (der es Füegi nicht gerade vereinfachte). Da wir aber erst am Nachmittag abreisten, konnten wir auf sauberen Strassen nach Hause fahren was auch Ulle sehr erfreute. 🙂

Trotz schlechtem Wetter und viel Schnee dürfen wir auf ein gelungenes Skiweekend zurückblicken und danken dem Ski-Ulle für die Organisation.

Bode Miller